Jesuiten-Kommunität „Statio Pedro Arrupe"     
im Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré in Unterhaching          
Bibergerstr. 8, 82008 Unterhaching          

 

Die Kommunität „Statio Pedro Arrupe“ in Unterhaching bei München (S-Bahnstation) beherbergt 18 Jesuiten, darunter 16 alte und pfegebedürftige Ordensbrüder. Die Patres kommen nach Unterhaching, wenn sie alt und müde sind. Leiter ist ab 1.8.18 Peter Waibel als Nachfolger von Markus Laier. Er ist er für die Seelsorge im Heim verantwortlich, das zum Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré des Ordens der Barmherzigen Schwestern gehört. Etwa 40 Ordensschwestern und genauso viele andere Patienten leben dort.

P.Waibel, Superior und sein Stellvertreter P. Johannes Baar stehen im Dienst ihrer Mitbrueder

Die alten Patres und Brüder unter ihnen werden gut gepflegt. Sie können täglich miteinander und den Schwestern die heilige Messe feiern.

Eingangsstele zum Alten- und Pflegeheim

Geschichte: Das Alten- und Pflegeheim steht auf dem Gelände des alten Marxhofes. 1924 haben die Barmherzigen Schwestern, die weltweit im Pflegedienst tätig sind, den Hof gekauft, um ihre Krankenhäuser in München zu versorgen. Nach dem Krieg entstand das Alten- und Pflegeheim, zunächst nur für Ordensschwestern.

In dieser Zeit wurden pflegebedürftige Jesuiten im Berchmanskolleg in München umsorgt. 1997 schloss die Societas Jesu in München einen Vertrag mit den Barmherzigen Schwestern. Das war der Beginn der Kommunität in Unterhaching. "Der erste von uns zog im April 1997 ein", sagt der nun 95-jährige Pater Hans Grünewald, der von Anfang an im Haus hier wohnt, und der vorher lange als Archivar tätig war. Die Jesuiten leben Tür an Tür auf einem Flur des Heims, haben ihren eigenen Gemeinschaftsraum und eine kleine Bibliothek.

Vergleichbare Einrichtungen gibt es für Jesuiten in Deutschland nur noch in Berlin und Köln.

Link zur Kurzbiographie von Pedro Arrupe SJ