letzte Aenderung  2.1..2013


Willkommen

im

Priesterseminar

von Hildesheim

Brühl 16, 31134 Hildesheim

   Tel. 05121/17915-10
priesterseminar@bistum-hildesheim.de
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 Kirche

des Priesterseminars
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Hausgemeinschaft des Priesterseminars

Dr. Martin Marahrens, Regens (seit Sept. 2014)

P. Fritz Schwaiger SJ, Spiritual (Tel. 05121/17915-14)

Pfr. Ewald Gnatzy (i.R.)- 

Pfr. Franz Joseph Schubert (i.R.)

priesterseminar@bistum-hildesheim.de
e.gnatzy(at)gmx.de
fj.schubert(at)htp-tel.de
f.schwaiger(at)web.de

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Nicht ihr habt mich erwählt, 
ich habe euch erwählt. 
(Joh 15,16)

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Action Priesterjahr 10x10

10 Priester geben Zeugnis


 

Priestertum-
Ausbildung

- Geschichte des Priesterseminars 

- Tagungshaus

mein Jesusweg

Schriften über das Priestertum

Aktuell 

Gottesdienste.htm

Veranstaltungen

Seminar bei facebook
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Altarweihe-Seminarkirche 2010

Priesterwallfahrt der Diözese Hildesheim: Ermutigung
 


Die Ernte ist groß .... (Bild)

Priester für das 21.Jh. /Optionen vom Seminaristentag 2003

Versprechen der Kandidaten bei der Priesterweihe

Fähigkeiten des Priesters

Sakrament der Eucharistie und Versöhnung

Zur Lebensform des Priesters (Hemmerle)

Ehelos-gebet

ehelos-gespräch mit Jesus
Zoelibat

Zoelibat2

zoelibat-meisner

Priesterjahr:
Podcast-predigt  zur Priesterweihe in Köln 2009


Papst zum Priesterjahr

Papst an die Seminaristen 2010

zum Priesterjahr
2009-2010

Priesterportraits

Film: Adsum

dbk-priesterjahr.de
triff-den-papst.de/priesterjahr/
bittet.d (um Berufungen)

Links

Priester und Medien

 Priester in der Gesellschaft Jesu

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Der Weg zumPriestertum
in der Diözese

Hildesheim

Voraussetzung und Ausbildung

Voraussetzungen:
- Das Studium der Theologie ist eine, aber nicht die einzige Voraussetzung für den Priesterberuf. Mindestens ebenso wichtig sind
- die persönliche Spiritualität,
- der lebendige Kontakt zu einer konkreten Gemeinde oder kirchlichen Gemeinschaft,
- das Interesse am Geschehen der Gesamtkirche und
- die menschliche innere Reifung.
   Darum kann der künftige Priester nicht einfach privat für sich an irgendeiner Hochschule sein Theologiestudium absolvieren,  um sich dann dem Bischof zur Priesterweihe zu präsentieren, sondern er gehört von Beginn seiner Ausbildung an zur Gemeinschaft  der Priesteramtskandidaten seiner Diözese.

 Erste Schritte:  Konkret sieht das für unsere Diözese so aus. Wenn ein junger Mann den Wunsch hat, Priester zu werden, 
meldet er sich beim Regens des Hildesheimer Priesterseminars, dem Priester, der für die gesamte Ausbildung der 
Priesteramtskandidaten verantwortlich ist.

* Regens seit dem September 2014
   Martin Marahrens
   Brühl 16, 31134 Hildesheim
   Tel. 05121/17915-11
   priesterseminar@bistum-hildesheim.de 
 

Der Bewerber kann aber auch schon vorher mit seinem Heimatpfarrer oder einem regionalen Ansprechpartner vor Ort Kontakt aufnehmen oder auch mit unserem

* Diözesanjugendpfarrer
   Andreas Braun
   Bischöfliches Generalvikariat
   Domhof 18-21, 31134 Hildesheim

   Wenn der Hildesheimer Regens nach persönlichen Gesprächen den Eindruck gewinnt, der Kandidat sei geeignet, 
und wenn dieser selbst sich in seinem Entschluss bestärkt fühlt, wird der Bewerber auf Vorschlag des Regens vom Bischof 
in die Schar der Priesteramtskandidaten aufgenommen.

Die Ausbildung erfolgt am Priesterseminar Sankt Georgen Frankfurt 
und das Studium wird absolviert an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen 

Pater Regens Herbert Rieger S.J.
Priesterseminar Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224
60599 Frankfurt am Main / Germany

Telefon [+49]  069 6061 215
Sekretariat     069 6061 299
Fax               069 6061 410

 In Hildesheim selbst gibt es keine theologische Hochschule oder Fakultät, die für die Vorbereitung auf den Priesterberuf geeignet wäre. Deswegen studieren die Hildesheimer Priesteramtskandidaten normalerweise an der Jesuiten-Hochschule "Sankt-Georgen", in Frankfurt/Main, mit der auch ein Priesterseminar verbunden ist. Dort leben unsere Kandidaten zusammen mit den Priesteramtskandidaten der Diözesen Limburg, Osnabrück, Hamburg. 
Ein Leitungsteam von Jesuitenpatres begleitet die Studenten und führt sie in das geistliche Leben ein. Gottesdienste, Gebetszeiten, geistliche Equipen, aber auch Feste und geselliges Leben gehören zum Kommunitätsleben.

  Der Hildesheimer Heimatregens steht im Kontakt mit dem Sankt Georgener Priesterseminar und der Hochschule und besucht die Studenten jedes Semester.
Einmal im Jahr findet eine gemeinsame Werkwoche aller Priesteramtskandidaten im Hildesheimer Priesterseminar statt ("Theologentage"). Nach dem ersten Semester absolvieren die Studenten ein vierwöchiges Gemeindepraktikum in einer Pfarrei ihrer Heimatdiözese und nach dem siebenten Semester ein Schulpraktikum.
  Freisemester: Zwei Semester studieren die Priesteramtskandidaten außerhalb des Frankfurter Priesterseminars an einer Universität eigener Wahl, wo sie auch ein eigenes Studierzimmer mieten.
Die gesamte Dauer des wissenschaftlichen Studiums beträgt in der Regel zehn Semester.
Zur Zeit studieren etwa 5 Seminaristen für die Diözese an den Orten Frankfurt, Münster, Rom und Lantershofen.
Nach der abschließenden Diplomprüfung kommen die Seminaristen für zwei Jahre ins Hildesheimer Priesterseminar zur praktischen Ausbildung.
Im Seminar ist der Spiritual für geistliche Begleitung und die Exerzitien vor den Weihen zum Diakon und zum Priester verantwortlich.
   Einen großen Teil dieser Ausbildungszeit verbringen die Seminaristen in Pfarrgemeinden, in sozialen und pastoralen Diensten.  Zwischenzeitlich finden sie sich immer wieder zu Studientagen, Werkwochen und Intensivkursen im Priesterseminar ein.
Nach diesen zwei Seminarjahren erfolgt die Priesterweihe durch unseren Bischof.
Fortbildung: Auch in den ersten drei Dienstjahren nach der Priesterweihe als Kaplan wird die Gemeindearbeit zu regelmäßigen Studientagen und Werkwochen unterbrochen.

Priesterausbildung im Pastoraljahr ab 2002
Das Hauptziel der Ausbildung künftiger Priester ist, sie "zu einer klaren priesterlichen Identität zu fördern und zu befähigen, ihren Dienst in den sich immer schneller wandelnden pastoralen Rahmenbedingungen vollziehen zu können".
Die neue Vereinbarung der Bistümer Hamburg, Osnabrück, Hildesheim und Limburg und Aachen regelt die Ausbildung so: 
- Circa 13 Wochen verbringen die Priesteramtskandidaten im Priesterseminar ihrer Diözese (Einführungswoche, Kurswochen, Kar- und Osterwoche, Seminartage während des Diakonatspraktikums
- circa 15 Wochen Diakonatskurs im Priesterseminar Hamburg: 
- circa 7 Wochen Presbyteratskurs im Priesterseminar Osnabrück (die ersten beiden Wochen als Pastoralfahrt); 
- vier Wochen Pastoralpraktikum und ein Jahr Diakonatspraktikum in einer Pfarrei der Heimatsdiözese. 
Die überdözesanen Anteile der Ausbildung sollen pastorale Grundfertig- keiten stark unter der Frage der diakonalen bzw. priesterlichen Identität vermitteln. Dazu dient die Arbeit in den "exemplarischen Lernfeldern" Krankenhaus, Schule, Verkündigung und Sakramentenpastoral. Die Priesterweihen finden im jeweiligen Heimatbistum statt. Sie sollen nach der neuen Vereinbarung zu einem gemeinsamen Termin erfolgen.

Sonderwege zum Priesteramt für Männer, die eine abgeschlossene Berufsbildung haben und mindestens 25 Jahre alt sind, sind möglich auch ohne Abitur z.B. in Lantershofen in der Eifel.
Bewerbungsunterlagen können angefordert werden unter der Anschrift:
Studienhaus St. Lambert
Graf- Blankard- Str. 12-22- Burg Lantershofen
D - 53501 Grafschaft- Lantershofen,
Tel: (02641) 89 21 18 oder 89 20;  
Fax: (02641) 89 21 80

Wer noch das Abitur für das Priesteramt nachholen möchte, kann dies am Marianum in 53117 Bonn, Adenauerallee (im Haus des Collegium Albertinum)  in einem besonderen Kurs von drei bis vier Jahren tun. Mindesalter ist 19 Jahre.
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Aktuell: Seminar bei facebook

 



 

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Jahr des Priesters 19.6.2009-18.6.2010

Heilige sie in der Wahrheit“: Dies ist die Einsetzung der Apostel ins Priestertum Jesu Christi, die Einsetzung seines neuen Priestertums für die Gemeinschaft der Glaubenden aller Zeiten

„Heilige sie in der Wahrheit“: Das ist das eigentliche Weihegebet für die Apostel. Der Herr bittet darum, daß Gott sie selbst an sich zieht, in seine Heiligkeit hinein. Daß er sie aus dem Eigenen wegnimmt und sie sich zueignet, damit sie von ihm her priesterlichen Dienst für die Welt tun können. Diese Bitte Jesu erscheint zweimal in leicht abgewandelter Form. Wir müssen beide Male genau zuhören, damit wir das Große wenigstens ahnungsweise zu verstehen beginnen, das hier geschieht. „Heilige sie in der Wahrheit.“ Jesus fügt hinzu: „Dein Wort ist Wahrheit.“ Die Jünger werden also in Gott hineingezogen, indem sie in das Wort Gottes eingetaucht werden.  Das Wort Gottes ist gleichsam das Bad, das sie reinigt, die schöpferische Macht, die sie umformt in Gottes Sein hinein.

Und wie ist es da mit uns? Sind wir wirklich durchtränkt vom Wort Gottes?  Ist es wirklich die Nahrung, von der wir leben, mehr als vom Brot und von den Dingen dieser Welt? Kennen wir es wirklich? 
Lieben wir es? Gehen wir innerlich damit um, so daß es wirklich unser Leben prägt, unser Denken formt? 
Oder formt sich unser Denken nicht doch immer wieder aus alledem, was man sagt, was man tut? Sind nicht doch oft genug die herrschenden Meinungen der Maßstab, an dem wir uns messen? Bleiben wir nicht doch in der Oberflächlichkeit all dessen, was sich dem Menschen von heute eben so aufdrängt? Lassen wir uns vom Wort Gottes wirklich inwendig reinigen? 
Friedrich Nietzsche hat Demut und Gehorsam als Knechtstugenden verhöhnt, mit denen man die Menschen niedergehalten habe. An deren Stelle hat er den Stolz und die absolute Freiheit des Menschen gesetzt. Nun,
es gibt Zerrbilder falscher Demut und falscher Unterwürfigkeit, die wir nicht nachahmen wollen. Aber es gibt auch den zerstörerischen Hochmut und die Selbstherrlichkeit, die jede Gemeinschaft zersetzen und in der Gewalt enden. Lernen wir von Christus die rechte Demut, die der Wahrheit unseres Seins entspricht, und jenen Gehorsam, der sich der Wahrheit, dem Willen Gottes beugt?

„Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“: Dieses Wort der Einsetzung ins Priestertum leuchtet in unser Leben hinein und ruft uns,  immer neu Jünger der Wahrheit zu werden, die sich in Gottes Wort öffnet.
(Benedikt XVI. bei der Chrisammesse am Gründonnerstag 2009)

Benedikt XVI zum Jahr des Priesters:
„Was euren Dienst ausmacht, kann ja nicht das Produkt eurer persönlichen Fähigkeiten sein. Wir sind doch nicht ausgeschickt,  um uns selbst und unsere Meinungen zu verkünden, sondern Christus und in ihm den wahren Humanismus. Wir brauchen also nicht viele Worte zu machen; wir sollten einfach versuchen, ein einziges „Wort“ hinauszutragen – das Wort Gottes, das für uns Fleisch wurde.“ 

Papst Benedikt zum Zölibat:
"Es geht letztlich um die Frage, ob wir daran glauben, dass es möglich ist, dass es sinnvoll ist, ein Leben ganz und gar auf dieses eine Fundament zu stellen, auf Gott. Und im Dienst für Gott und für Jesus Christus diesen Dienst auch in einer Lebensform gewissermaßen Gestalt werden zu lassen, in der Lebensform der Ehelosigkeit, wie Jesus sie verstanden hat – um des Himmelreiches willen.
Nicht aus Misstrauen gegenüber der Ehe oder als Missachtung der Ehe, sondern weil das höchste Gut, das uns gegeben ist, Gott, Jesus Christus, gegenwärtig in der Welt ist und es deshalb möglich und sinnvoll ist, sein Leben ganz auf Christus zu stellen.“ (rv 17.6.09)

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